Historie und Philosophie
Die Gründung des des Institutes für Zahnmedizin-Informatik erfolgte im Mai 2009 in Frankfurt am Main durch Herrn Roman Zolow und Herrn Marian Rogowski. Der Gründung des Institutes vorausgegangen war das gemeinsame Interesse der beiden an der Wissenschaft in der Zahnmedizin und in der zahnärztlichen Implantologie.
Herr Rogowski hat die zahnärztliche Implantologie seit ihren Anfängen in verschiedenen Positionen in der Industrie und im wissenschaftlichen Bereich an nationalen und internationalen Universitäten begleitet bevor er 1999 sein eigenes Beratungsunternehmen in diesem Bereich gründete. All seine Erfahrungen, die er in diesen Zeiten gesammelt hatte, hat er in das Institut eingebracht.
Herr Roman Zolow war von Anfang seiner Karriere an ein sehr engagierter und leidenschaftlich motivierter Zahnarzt und Informatiker, dem der Fortschritt in der Zahnheilkunde ein grundlegendes Anliegen in seiner beruflichen Tätigkeit war.
Als eine glückliche Gegebenheit des Lebens Herrn Roman Zolow und Herrn Marian Rogowski zusammenführte, erkannten sie, dass sie beide eine Vision der Notwendigkeit der Entwicklung einer besseren Zahnmedizin in Form einer fortschrittlichen, evidenzbasierten Dokumentation, verband. Herr Roman Zolow war mittlerweile nicht nur ein erfolgreicher und hoch motovierter Zahnarzt in eigener Praxis, sondern verfügte darüber hinaus noch über ein geniales Talent, die von den beiden Gründern des Institutes entwickelten Visionen, in digitale Formen umzusetzen.
So entstand zunächst der Implant Organizer und nach und nach ein komplexes digitales System mit nie zuvor da gewesenen Möglichkeiten der standardisierten, parametrisierten, visualisierten und sprachunabhängingen Dokumentation mit riesigen Abfragemöglichkeiten der Patientenbehandlung für die Wissenschaft, das Qualitätsmanagement, die Industrie und die praktischen Anwender in den Praxen.

Dies war der Entstehungszeitpunkt der doc+box®. Eine Zeitenwende in der Zahnmedizin war eingeleitet. Im Laufe der Entwicklung wurden weiterhin an vielen Universitäten und Kliniken in Deutschland und im Ausland Gespräche mit Zahnärzten, Ärzten, Implantologen, Fachpersonal und der Administration im Hinblick auf eine umfassende praxisnahe und zeitersparende Patientenbehandlung geführt. Es hat sich dadurch gezeigt, dass die bestehende Datenlage sowie deren Zugriff auf die Daten den erforderlichen Anforderungen für eine evidenzbasierte Zahnmedizin und zahnärztliche Implantologie bis heute nicht genügen.
Ein strategisches Konzept wurde erarbeitet und der Beschluss gefasst, die Zahnmedizin und die zahnärztliche Implantologie komplett zu digitalisieren. Ein wesentlicher und bedeutender Schritt in der Entwicklung war der Aufbau eines Dokumentationszentrums im Hinblick auf eine evidenzbasierte Zahnmedizin und eine evidenzbasierte zahnärztliche Implantologie. Erst danach sollten länderübergreifende, sprachunabhängige, parametrisierte zahnmedizinisch und implantologisch handelnde Produkte für die klinische und administrative Alltagsarbeit aus dem Institut für Zahnmedizin-Informatik heraus entwickelt werden und zu einer stetig zunehmenden, umfassenderen und fundierten Datenlage führen.
Diese neue Ära der Softwarearchitektur soll eine Vernetzung mit nationalen und internationalen zahnmedizinischen Institutionen, Universitäten, Kliniken, zahntechnische Laboratorien länderübergreifend und sprachunabhängig ermöglichen als auch die Lehre, Ausbildung und die Schulungsmaßnahmen fördern.
Die digitalen Produkte aus dem Institut für Zahnmedizin-Informatik sollen helfen, den aktuellen Wissens- und Kenntnisstand in den jeweiligen Fachbereichen der Zahnmedizin aufzuzeigen und dem Zahnarzt, Arzt, Implantologen und dem Studierenden eine Antwort auf komplexe Fragen geben.
Status Quo – derzeitiger Stand der Wissensvermittlung
Die unzureichende oder fehlende Qualität einer standardisierten Datenbasis, sowie eine ausschließlich semantische Dokumentation, ist ein grundlegender Mangel in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Die Tatsache dieses Mangels führte zu der Notwendigkeit der Entwicklung von aussagekräftigen Softwareprogrammen für eine Evidenzbasierte Zahnmedizin (EBZ) und Implantologie, die im Institut für Zahnmedizin-Informatik erfolgreich umgesetzt wurden.
Das Institut für Zahnmedizin-Informatik befasst sich mit der Forschung und Entwicklung von modernen Softwareprogrammen zur Schaffung einer EBZ innerhalb der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie der ihr angrenzenden Bereiche, um eine Behandlungsoptimierung zu erzielen. Es handelt sich hierbei um eine methodische und taxonomische Verschmelzung der zahnmedizinischen Lehre mit der Informatik. Daraus entsteht eine neue Ära der semantikfreien und sprachunabhängingen Dokumentation und der sich daraus ergebenden bestmöglichen Behandlung der Patienten.
Das Institut für Zahnmedizin-Informatik hat sich zum Ziel gesetzt, eine umfassende Datenerfassung mit praxisorientierter leichter und zeitsparender Handhabung zu verbinden.
Schwerpunkte der Zahnmedizin-Informatik

- Sprachunabhängige Parametrisierung sowie Standardisierung von Dokumentationen unter Berücksichtigung einer vollumfänglichen Abbildung der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie der ihr angrenzenden Disziplinen
- Aufbau von Datenregistern und Unterstützung von Evidenzbasierter Forschung in der Zahnheilkunde und in der zahnmedizinischen Implantologie
- Entwicklung sprachunabhängiger und multilingualer zahnmedizinischer und zahntechnischer Programme für Wissenschaft und Lehre
- Sprachunabhängige, länderübergreifende und behandlerunabhängige elektronische ZMK-Patientenakte
- Automatisierte Intelligenz zur länderspezifischen Abrechnung für Zahnmedizin und Zahntechnik
- Sprachgesteuerte semantikfreie Dokumentation
Entwicklung der Zahnmedizin-Informatik
Als Grundlage für eine optimale Generierung von Evidenzdaten innerhalb der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mitsamt den untergeordneten Fachdisziplinen, muss eine gänzlich sprachunabhängige taxonomische Gliederung sämtlicher Befundungs-, Behandlungs- und Topographieparameter erfolgen. Dieses wichtigste Kriterium dient einerseits dem integrierten „Maschinenlernens“, und ermöglicht aber auch andererseits eine stetig adaptive Behandlungsoptimierung aufgrund der Einzeldatenmenge sowie die Reflexion zur aktuellen Gesamtdatenlage innerhalb der Datenregister.
Die FDI, der Weltverband der Zahnärzte, hat diese Notwendigkeit ebenfalls erkannt und im Jahre 2016 bei ihrem Weltkongress in Poznań (Polen) erstmalig die Evidenzbasierte Zahnmedizin in ihr Programm aufgenommen. Zitat:
„Die FDI unterstützt mit ihrer Forderung der Evidenzbasierten Zahnmedizin, um den Zahnärzten dabei zu helfen, die besten verfügbaren Ergebnisse in der täglichen Berufsausübung anzuwenden. Es wurde festgestellt, dass es zurzeit ungenügend Evidenz sowie Wissenslücken gibt, um alle Aspekte der Mundgesundheitsversorgung aufzuzeigen. Das trifft auch für die Qualitätsbeurteilung zu. Die FDI unterstützt die EBZ im Zahnmedizinstudium und in der Fortbildung.“
Zahnmedizinisches Wissen aus dem Institut für Zahnmedizin-Informatik
Folgende standardisierten Fachmodule stehen in doc+box® zur Verfügung:
- ZMK-Befundstatus
- Konservierende Zahnheilkunde
- Parodontologie und Dentalhygiene
- Endodontologie
- Funktionsanalyse und Gnathologie
- Prothetik
- Traumatologie
- Implantologie
- Oralchirurgie
- Pathologie
- Infektionen
Leitung

Roman Zolow
Niedergelassener Zahnarzt, Informatiker, Entwicklung des Faches der Zahnmedizin-Informatik

